Das Terroir

 

Die Grundlage allen Weingeschmacks ist das Terroir, worunter das Zusammenspiel von Boden und Kleinklima verstanden wird. Mit knapp 2000 Sonnenstunden pro Jahr ist das Weinland Thermenregion um Tattendorf und Gumpoldskirchen eine der sonnenreichsten und trockensten Regionen in Österreich. Das gewährleistet, dass die Trauben mit schöner Regelmäßigkeit einen optimalen Reifegrad erlangen und sich die sortentypischen Aromen bestens ausbilden. Die stete Luftbewegung zwischen der Ebene im Osten und der Hügelkette im Norden bewirkt auch ein rasches Trocknen der Reben nach Niederschlägen, wodurch die Trauben auch zur Zeit der Hochreife gesund und von Pilzbefall verschont bleiben. Die von Braunerde, Alluvialschotter und Konglomeraten geprägten Böden bieten ideale Bedingungen für die Kultivierung hochwertiger Weinreben.

Terroir Tattendorf

Die Böden um Tattendorf sind besonders reizvoll von ihren geologischen Aspekten. Die Thermenbruchlinie verläuft in dieser Region von Süd nach Nord, ein Urmeer hat seine Uferreste hinterlassen. Gewaltige Mengen grobkörniges Schwemmland „Alluvialschotter” befinden sich daher im Tattendorfer Steinfeld abgelagert. Gesamthaft ein vorzüglicher Boden für die Kultivierung von Burgundersorten. Die Lagen in Tattendorf.

Terroir Gumpoldskirchen

In den Weingärten von Gumpoldskirchen gedeihen die Reben auf nährstoffreicheren Böden und in Höhenlagen von bis zu 400 Metern. Seit vielen Generationen weiß man, dass Zierfandler und Rotgipfler - ausdrucksstarke Rebsorten, die weltweit nur noch im Raum um Gumpoldskirchen kultiviert werden - unter diesen Bedingungen vorzügliche Trauben erbringen können.
Die Lagen in Gumpoldskirchen.